So entkommen Sie der Grippewelle

Süddeutschland steht eine Grippewelle bevor. Zahlen der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) zufolge gibt es in dieser Grippesaison bereits 18.346 bestätigte Influenza-Fälle. Laut ihrem Wochenbericht 07/2015 (PDF) wurden in der Zeit vom 7. bis 13. Februar 6.251 Neuinfektionen gemeldet. Die Grippe darf man nicht verharmlosen und beispielsweise mit einer Erkältung verwechseln (siehe hierzu: Grippe oder Erkältung – fünf Unterschiede). Auch die Experten vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig betonen, dass der Höhepunkt der Grippewelle noch bevorsteht.

Grippewelle trifft Firmen unterschiedlich hart

Erkältung - Griff zu Antibiotika oft zu voreilig, Grippewelle
Mit folgenden fünf Tipps sind Sie gegen die Grippewelle gut gerüstet. (Bild: Benjamin Thorn / pixelio.de)

Dabei trifft die Grippewelle nicht jeden gleich. Für die einen, wie zum Beispiel BMW, Daimler oder Siemens sind die zuletzt gestiegenen Krankheitszahlen nichts Außergewöhnliches. Das sei „saisonüblich“ beziehungsweise „wie immer“. Für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit zehn oder 20 Beschäftigten können kranke Mitarbeiter teils verheerende Auswirkungen mit sich ziehen. So berichtet der Baden-Württembergische Industrie- und Handelskammertag von einer Export-Firma, in der von insgesamt sieben Mitarbeitern fünf krank gewesen sein sollen.

Was Sie gegen Grippe tun können – fünf Tipps

Ein Einzelfall, zugegeben, aber einer, der für den Betrieb sicherlich nicht so leicht zu verkraften war. Im Folgenden fünf Tipps, wie Sie der Grippewelle wieder entkommen können, falls es Sie mal erwischt.

Tipp 1: Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker

Es gibt Menschen, die gehen äußerst ungern zum Arzt. Das ist während einer Grippewelle kaum anders. Wer dennoch hingeht, sollte nicht „nur“ sämtliche Medikamente gegen den Virus, die einem der Arzt verschreibt, nehmen, sie darüber hinaus gemäß den Anweisungen auf der Packungsbeilage zu sich nehmen. Wo trotzintensiver Lektüre besagter Packungsbeilage Fragen noch offen, „ … wenden Sie sich bitte an Ihren …“ – na, Sie wissen schon.

Tipp 2: Vitamin C als A und O

Was schon zu Uromas Zeiten nicht schlecht war, kann heute nur recht sein! Das gilt nicht immer, aber im Falle von Vitamin C ist das durchaus so. Denn es ist das wichtigste Vitamin, wenn es um unser Immunsystem geht. Alternativ zu Vitamin C-Tabletten (500mg, ein bis zwei Mal am Tag) kann man zu folgenden Nahrungsmitteln greifen, da diese reich an Vitamin C sind:

  • Guave, Kiwi, Papaya
  • Zitrusfrüchte, wie zum Beispiel Orangen
  • Paprika und Chili
  • Grünkohl, Senfkraut, Wasserkresse
  • Brokkoli, Blumenkohl, Rosenkohl

Tipp 3: Viel Schlafen

Betroffene hätten eine Grippewelle am liebsten verschlafen. Auch wenn das leider nicht möglich ist, sollte man zumindest viel Schlafen. Dabei sollte man bedenken:

  • Junge Menschen unter 18 oder über 65 brauchen zehn bis elf Stunden Schlaf
  • Menschen mittleren Alters brauchen zirka acht Stunden Schlaf

Wer wegen einer verstopften Nase Einschlafprobleme hat, sollte zuvor ein Dampfbad nehmen. Das befreit die Atemwege.

Tipp 4: Viel Trinken

Nehmen ausreichend Schlaf, braucht der Körper ausreichend Flüssigkeit. Neben Tee ist vor allem Wasser das beste Mittel, um der Grippewelle Heer zu werden. Vermeiden sollte man dagegen Softdrinks. Die entziehen, aufgrund ihres hohen Zuckergehalts dem Körper das Wasser.

Tipp 5: Auf Hygiene achten

Eine Grippewelle verbreitet sich vor allem über die Hände. Am besten nutzen Sie zum Nase putzen stets ein frisches Taschentuch. Türgriffe und andere Gebrauchsgegenstände erst nach dem Reinigen der Hände anfassen. Zudem lange und warm duschen und danach ein frisches Handtuch verwenden

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