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Empfehlung / Management

Generation 50 Plus: Oldies sind Goldies

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Oldies sind Goldies (Bild: Enrico Essl / isorepublic.com )

Gegenüber den Arbeitnehmern der Generation 50 plus herrschen zahlreiche und vielfältige Vorurteile. Ständiges krankheitsbedingtes Fehlen, kaum Belastbarkeit, nachlassende Lernfähigkeit und mangelnde Anpassungsfähigkeit, sind nur einige Wenige davon. Haltbar sind diese negativen Urteile schon lange nicht mehr. Denn gerade Mitarbeiter jenseits der Altersgrenze von 50 Jahren sind es, die durch ihre Berufs- und Lebenserfahrung, ihr jahrelang angeeignetes Fachwissen das Know-how im Unternehmen halten. So sind gerade ältere Mitarbeiter ein wichtiger Firmenbestandteil der auch richtig gefördert werden muss. Verlassen sie zu früh das Unternehmen, droht der Verlust von wichtigem Firmenwissen.

Vorurteile nicht mehr haltbar

Nennenswerte Leistungsunterschiede? – Fehlanzeige! Zwischen den geistigen Leistungen jüngerer und älterer Mitarbeiter gibt es kaum noch Unterschiede. So zeigen neuere Studien, dass sich, besonders was die Leistungsmotivation, Hartnäckigkeit in der Verfolgung von Zielen und die Bereitschaft zu Umstellung betrifft, keine Unterschiede gegenüber jüngeren Kollegen feststellen lassen. Auch der Umgang mit Stress und das Erlernen neuer Dinge stellt für Viele kein wirkliches Problem mehr dar. Die Unterschiede zu jüngeren Mitarbeitern sind nur gering. Einzig die Fähigkeit abstrakte Problemlösestrategien zu entwickeln und die Geschwindigkeit bei der Verarbeitung komplexer Informationen leiden mit zunehmendem Alter. Diesen Mangel gleichen Ältere jedoch meist geschickt und unauffällig durch einen größeren Erfahrungsschatz aus.

Oldies sind Goldies – Die wertvolle Generation 50 Plus

Bringen Arbeitnehmer 50 plus erst einmal genug Selbstbewusstsein für das Durchlaufen des Bewerbungsprozesses auf, kann sich der Arbeitgeber sicher sein: Hier schlummern vielversprechende und gewinnbringende Fähigkeiten für das Unternehmen. Beim Auswahlverfahren spielen gesetzliche Zuschüsse zu den Arbeitsentgelten zum Ausgleich von Minderleistungen schnell keine Rolle mehr. Es sind eher die sozialen und kommunikativen Kompetenzen, die Berufs- und Lebenserfahrung, Gelassenheit und Umsicht, Arbeitsdisziplin und Qualitätsbewusstsein, die einen älteren Mitarbeiter so attraktiv werden lassen. Werden die Fähigkeiten der Generation 50 Plus richtig erkannt und entsprechend eingesetzt, kann dieses Potenzial zu einem wichtigen Vorteil für mittelständische Unternehmen werden. Vor allem kann so der Konkurrenz um den Fachkräftenachwuchs sinnvoll entgegengewirkt werden. Gerade auch als loyale und zuverlässige Mitarbeiter sind Oldies wahre Goldies. Lesen Sie dazu auch: Demografischer Wandel: Verdopplung der Schichtarbeiter 50plus auf hcc-magazin.com

Effiziente Förderung der Generation 50 Plus

Dazu muss die Generation 50 Plus nur effizient gefördert werden. Die Faustregel: „Frühzeitig beginnen und langfristig fördern!“ wirkt dabei wahre Wunder. Sie bereitet schon junge Arbeitnehmer präventiv auf ihre lange Zeit im Berufsalltag vor. Kombiniert mit Maßnahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) kann so gewährleistet werden, dass die Leistungsfähigkeit bis ins hohe Alter erhalten wird und junge Mitarbeiter optimal den Herausforderungen des Berufsalltags im Alter standhalten können.

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