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Empfehlung / Tipps & Tricks

Girokonto: Worauf kommt es beim Wechseln an?

Ob Umzug, Dispozinsen oder Kontoführungsgebühren – die Gründe und Motive für einen Kontowechsel können oft sehr verschieden sein. Da kommt es häufig nicht nur auf Ihre persönliche Kontonutzung an. Tatsächlich gibt es eine Reihe weiterer Punkte, die Sie beim Giro- oder Gehaltskonto-Wechsel im Blick behalten sollten. Erfahren Sie hier, wann Sie sich über einen Wechsel Gedanken machen sollten, was bei der Auswahl zählt und wie Sie Schritt für Schritt zu einem neuen Girokonto gelangen.

Girokonto, Gehaltskonto, Bankkarte

Ohne ein Girokonto oder ein Gehaltskonto kommt niemand mehr aus. Aber worauf kommt es beim Wechseln an? (Bild: © StockSnap | pixabay.com)

Wann ein Wechsel Sinn macht

Vor einem Wechsel sollten Sie eine gründliche Bestandsaufnahme vornehmen. Darin können Sie beispielsweise Ihre Argumente festhalten, die für einen Girokonto-Wechsel sprechen. Je nachdem, wie Sie Ihr Girokonto nutzen, kann beispielsweise der Wunsch ausschlaggebend sein, einen Ansprechpartner am neuen Wohnort zu haben. Nehmen Sie dabei auch die Konditionen unter die Lupe, die Ihr Giro- oder Gehaltskonto betreffen. Wie hoch sind die Kontogebühren oder der Zinssatz für den Dispokredit, die Sie begleichen müssen? Und wie zufrieden sind Sie mit dem bisherigen Service Ihres Kreditinstituts, wie der Bereitstellung einer Kreditkarte?

Was bei der Auswahl zählt

Mit dem Überblick haben Sie bereits Schwarz auf Weiß, welche Kriterien für Sie wichtig sind. So weit, so klar. Um nun das passende Kreditinstitut zu finden, ist ein Vergleich das A und O. Um Zeit zu sparen und leicht das passende Girokonto zu finden, können Sie hier auf Tests von seriösen Verbraucherorganisationen zurückgreifen. Stiftung Warentest testet zum Beispiel regelmäßig und transparent über 270 Girokonto-Modelle von 119 Kreditinstituten. Die Ergebnisse der Tests sowie die Leistungen der Girokonto Anbieter können Verbraucher online und kostenlos einsehen.

In 3 Schritten zum neuen Girokonto

1.    Schritt: Kontoeröffnung

Haben Sie das passende Giro- oder Gehaltskonto gefunden, geht es an die Eröffnung. Dazu verlangen manche Geldinstitute einen Mindestgeldeingang, der zum Beispiel zwischen 900 und 1.300€ liegen kann. Doch es gibt es auch spezialisierte Anbieter, die auf den Nachweis derartiger Summen verzichten. Dann folgt in aller Regel die Ausfüllung eines Kontoeröffnungsantrags. Nachdem Sie diesen unterschrieben zur nächstgelegenen Poststelle gebracht haben, um Ihre Identität festzustellen, erhalten Sie den Vertrag, Ihre Online-Banking-Daten sowie die neue Giro- oder Gehaltskonto-Nummer.

2.    Schritt: Änderung aller Einzahlungen auf das neue Girokonto

Sobald Sie auf alle notwendigen Daten Ihrer neuen Bankverbindung zugreifen können, folgt der nächste Schritt. Informieren Sie dazu Ihren Arbeitgeber und sämtliche Behörden, Organisationen oder Ämter, die Ihnen regelmäßig Geld überweisen, über Ihre neue Girokonto-, Gehaltskonto-Nummer und Bankleitzahl.

3.    Schritt: Änderung aller Daueraufträge und Nutzung des Wechsel-Services

Neben der Eingänge, müssen auch alle regelmäßigen Ausgänge auf die neue Kontoverbindung umgestellt werden. Darunter fallen beispielsweise Miete, Steuern oder auch Versicherungen. Hier kann es ratsam sein, die Kontoauszüge der letzten Monate aufmerksam durchzugehen, damit Sie keinen Lastschriftaufträge vergessen. An diesem Punkt hilft auch der Wechsel-Service. Diesen bieten mehrere Banken an und stellen entsprechende Formulare zur Verfügung, um bestehende Lastschriftaufträge umzustellen. Haben sie alle Umstellungen getätigt, folgt die Auflösung der alten Kontoverbindung, wonach alle aktuellen und zukünftigen Geldgeschäfte über Ihr neues Giro- oder Gehaltskonto getätigt werden.

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