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Psyche / Tipps & Tricks

So bitte nicht: 5 Don’ts in Sachen Selbstbewusstsein

Selbstvertrauen ist das A und O, wenn Sie durchstarten wollen. Ob im Beruf oder Privat. Das fällt jedoch nicht jedem Menschen leicht. Entscheidend ist es deswegen, bestimmte Verhaltensweisen zu kennen, die typisch für ein schwaches Selbstvertrauen sind. Im folgenden Beitrag haben wir Ihnen dazu fünf typische Handlungen zusammengestellt, die Sie nach Möglichkeit vermeiden sollten, um Schritt für Schritt Ihr Selbstbewusstsein zu stärken.

#1 Kollegen und Freunden den (beruflichen) Erfolg neiden

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Mit diesen fünf Verhaltensweisen schaden Sie Ihrem Selbstbewusstsein. (Bild: © afxhome | stock.adobe.com)

Menschen mit einem niedrigen Selbstbewusstsein neigen dazu, den Erfolge Anderer neidisch oder mit Missgunst zu betrachten. Das liegt vor allem daran, weil sich Menschen mit geringem Selbstvertrauen von erfolgreicheren Personen bedroht fühlen. Wenn Sie dies tun, lenken Sie mit dem Konkurrenzdenken Ihren Fokus weg von Ihren eigenen Stärken. Zugleich entsteht so ein falsches Bild Ihrer Fähigkeiten. Mit einer realistischen Selbstwahrnehmung können Sie dem entgegenwirken und Ihr Potenzial im Berufsleben erfolgreicher entfalten.

#2 Geäußerte Kritik persönlich nehmen

Verfügt ein Mensch über ein geringes Selbstwertgefühl, wird jede Kritik auf die eigene Person bezogen. Dann spielt es keine Rolle, wie gering oder gutgemeint die Anmerkung ausfällt. Diese Verhaltensweise kann Sie jedoch regelrecht aus der Bahn werfen und starke Selbstzweifel hervorrufen. Schuld daran trägt die Unfähigkeit, negative Kommentare anzunehmen und zu verinnerlichen. Betrachten Sie die Bemerkung deshalb differenziert und sehen Sie das Positive daran. Auf diese Weise stoppen Sie negative Gedanken, bevor diese zu viel Raum einnehmen und können Ihre Schwächen in Stärken verwandeln.

#3 Angst vor Entscheidungen

Vertrauen Sie Ihren Fähigkeiten nicht, ist es nicht weiter verwunderlich, wenn Sie sich scheuen, Entscheidungen zu treffen. Die unterschwellige Angst, einen Fehler zu machen ist allseits präsent und führt dazu, dass Veränderungen aufgeschoben werden. Erschwerend kommt der Druck hinzu, die richtige wenn nicht sogar perfekte Entscheidung zu treffen. Vor allem im beruflichen Umfeld ist bei vielen Menschen die Angst vor Verantwortung und Fehlern besonders groß. Um dem entgegenzuwirken machen sie sich bewusst, welche Konsequenzen im schlimmsten Fall auf Sie zukommen würden – und ob diese tatsächlich untragbar sind.

#4 Ständiger Vergleich mit anderen

Kaum etwas schadet dem eigenen Selbstbewusstsein so sehr, wie der ständige Vergleich. Sie werden immer etwas finden, dass Ihr Gegenüber besser kann. Je mehr Sie den Fokus auf andere legen, desto mehr werden Sie sich nicht gut genug und unzufrieden fühlen. Machen Sie sich stattdessen Ihrer Stärken bewusst und bauen Sie auf diese auf. Ambitionen sind erstrebenswert – achten Sie aber unbedingt auf erreichbare Ziele und legen realistische Maßstäbe fest. Sie können beispielsweise 30 Jahre Berufserfahrung nicht in drei Monaten erlernen – und das müssen Sie zum Glück auch nicht.

#5 Kein Vertrauen in die eigene Meinung

Wer Entscheidungen aufschiebt und Angst vor Veränderungen hat, scheut oft Konfrontationen und versucht stets Frieden zu stiften. An einem harmonischen Miteinander gibt es auch nichts auszusetzen – außer Sie halten sich nur zurück, weil Sie Ihr Anliegen für nicht wichtig genug halten. Ihre Meinung zu äußern kann jedoch einen entscheidenden Beitrag zur Verbesserung einer Situation leisten! Zudem ist es gut möglich, dass Sie mit Ihrer Ansicht nicht allein sind – und Rückendeckung von Kollegen, Freunden oder Familienmitgliedern erhalten.

Wachsen Sie an Ihren Herausforderungen

Angewohnheiten abzulegen ist nicht einfach – jedoch umso gewinnbringender, wenn Sie durch diese in der Entfaltung Ihrer Stärken eingeschränkt werden. In unserem nächsten Beitrag finden Sie fünf Verhaltensweisen, die Ihr Selbstbewusstsein stärken und in Kürze an dieser Stelle zehn Wege für mehr Selbstvertrauen.

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