Laufen, Sport

Jeder weiß es: Sport ist wichtig. Sport ist gesund. Sport beugt Herz-Kreislauf-Erkrankungen und orthopädischen Beschwerden vor, sorgt für Stressabbau und für Glücksgefühle. Leider ist der innere Schweinehund oft stärker. Wer es trotzdem schafft, ihn zu überwinden, sollte einiges beachten.

Vor allem in den Sommermonaten bietet es sich an, für die tägliche (oder zumindest wöchentliche) Dosis Bewegung ins Freie zu gehen. Ausdauersportarten wie Joggen oder Radfahren helfen dem Körper morgens dabei in die Gänge zu kommen oder abends den Kopf vom Tag im Büro frei zu kriegen. Es gibt aber einiges zu beachten, damit das Training auch effektiv ist und wirklich nützt.

Vorsicht bei zu großer Hitze

Laufen
Joggen am Morgen bringt den Kreislauf in Schwung. (Bild: Dieter Hopf / pixelio.de)

Wenn im Hochsommer die Temperaturen auf 30 Grad und mehr klettern, muss man als Jogger immer die Ozonwerte im Blick behalten. Sind sie angestiegen, sollte man auf die abendliche Runde lieber verzichten. Denn das Gas kann den Kreislauf stark belasten und so zu Gesundheitsschäden führen, wenn man sich überanstrengt. Auch auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr muss man besonders im Sommer achten. Gerade beim Laufen schwitzt man stark, da der Körper sich so vor Überhitzung schützt – hat man zu wenig getrunken, besteht die Gefahr, dass der Körper zu heiß wird. Auch so werden Herz und Kreislauf stark belastet. Grundsätzlich gilt im Sommer: Nicht nachmittags oder gar mittags laufen, sondern am besten morgens oder abends. Zudem geht man am besten in den Wald, wo die Luft meist kühler ist und die Bäume Schatten spenden.

Langsam laufen lohnt!

Gerade Anfänger sollten darauf achten, sich nicht zu überanstrengen. Maßgabe: Man sollte sich während des Laufens noch bequem unterhalten können. Das mag einem zunächst wie Schneckentempo vorkommen, aber nur so ist man in der Lage, auch als Untrainierter eine halbe Stunde am Stück zu laufen. Wer seine Reserven gleich mit einem Sprint in den ersten drei Minuten verpulvert, hat einen weitaus geringeren Trainingseffekt als jemand, der langsam 30 Minuten schafft. Wenn man dann geübter ist, kann man an verschiedenen Stellen Steigerungen vornehmen und schrittweise Geschwindigkeit oder Strecke beziehungsweise Laufdauer erhöhen.

Richtige Ausrüstung

Wer mit dem Laufen anfangen möchte, sollte unbedingt in ein gutes Paar Schuhe investieren – alles andere ist Schnickschnack, den man nicht unbedingt braucht. Spezielle Laufschuhe sorgen aber durch ihre Federung dafür, dass auch harter Untergrund die Gelenke nicht über die Maßen belastet – sonst kann der Laufsport schnell zu Knieproblemen führen. Deshalb sollte man sich vor Trainingsbeginn unbedingt in einem Fachgeschäft beraten lassen. Dort wird meist auf einem Laufband genau analysiert, wie der persönliche Laufstil ist und was der passende Schuh für den Kunden ist. Hat man dann den richtigen Schuh gefunden, kann es losgehen – Lauf, Forrest, lauf!

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