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Mit BGM in den »War of Talents«

In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist. Das wird auch immer Arbeitnehmern – und vor allem auch Arbeitnehmerinnen – in Deutschland bewusst. Von ihren Arbeitgebern fordern sie immer öfter ein Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM). Die Investition ist in die Mitarbeitergesundheit ist für Unternehmen aus mehreren Gründen lohnend. Unter anderem ist BGM ein wichtiges Instrument, um im »War of Talents« zu bestehen.

Vom BGM profitieren beide Seiten

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Die Investion in ein BGM tätigen Unternehmen nicht aus rein altruistischen Motiven. Für Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen muss das nicht schlecht sein. (Bild: Viktor Hanáček / picjumbo.com)

Wir wollen Ihnen an dieser Stelle keine Märchen erzählen. Kein Unternehmen investiert in die Gesundheit seiner Mitarbeiter aus rein altruistischen Motiven. Die BMW-Group zum Beispiel reagiert mit ihren BGM-Programmen „Heute für morgen“, „AzubiFit“ oder „ProEntspannung“ einerseits auf die Folgen des demografischen Wandels, anderseits möchte sie sich damit jungen, hoch qualifizierten Fachkräften als attraktiver Arbeitgeber präsentieren. Natürlich geht es auch darum, dass gesunde Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen seltener krankheitsbedingt ausfallen. Doch von BGM-Angeboten, zu denen in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) beispielsweise Rabatte für den Besuch eines Fitnessstudios gehören, die speziell auf die Belastungen von Arbeitnehmerinnen ausgerichtete Trainingskurse anbieten, profitieren auch die Arbeitnehmer selbst. Schließlich geht die Ausübung der beruflichen Tätigkeit weitaus leichter von der Hand, wenn man körperlich gesund bleibt.

Was wird gewünscht, was wird genutzt?

Genau das wird den Berufstätigen hierzulande zunehmend bewusst. Es ist übrigens kein Zufall, dass wir das starke Geschlecht extra erwähnt haben. Das hat zwei Gründe:

Erstens, gehören Frauen branchenübergreifend in zunehmender Zahl zu den hoch qualifizierten Fachkräften von morgen. Zweitens, ist inzwischen, Ergebnissen der GEDA-Welle 2012 des Robert-Koch-Instituts (RKI) zufolge, 66 Prozent der Frauen wichtig, sportlich aktiv zu sein. 2003 war das nur 59 Prozent der Frauen wichtig.*

Auch eine Umfrage des Marktforschungsunternehmens TNS Infratest im Auftrag der Continentale Krankenversicherung bestätigt den Trend zu mehr Gesundheitsbewusstsein seitens der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Auf die Frage: Welche Angebote des Betrieblichen Gesundheitsmanagements wünschen Sie sich, welche nutzen Sie? antworteten mehr als zwei Drittel, dass ihnen Sportangebote besonders wichtig sind. Wirklich genutzt werden sie von 46 Prozent der Befragten. Neben dem berühmt-berüchtigten „inneren Schweinehund“ können Barrieren, wie zum Beispiel fehlende Angebote eine Erklärung für diese Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit sein.

Im »War of Talents« punkten

Die Beispiele und Zahlen machen eines deutlich. Wenn man als Unternehmen, vor allem als KMU, deren Erfolg im besonderen Maße von hoch qualifizierten, hoch motivierten und gesunden Mitarbeitern abhängt, nachhaltig auf seinem jeweiligen Markt bestehen will, muss man in ein BGM investieren. Auch in Anbetracht eines, bedingt durch die demografische Alterung, an Intensität zunehmenden »War of Talents«, den wachsenden Rekrutierungsanstrengungen erfolgsorientierter Unternehmen. Die selbstbewussten Bewerbern von heute fragen nicht lediglich nach einem „fetten“ Gehaltscheck, sondern auch nach Lebensqualität. Zu dieser gehört die eigene Gesundheit. Mit einem BGM kann man als Arbeitgeber hier künftig punkten.

*Über die GEDA-Welle 2012:

Um ein umfassendes Bild über den Gesundheitszustand der Deutschen zu gewinnen, befrgate das RKI im Zeitraum zwischen Februar 2012 und März 2013 insgesamt 19.294 Teilnehmer. Mehr zu den Ergebnissen dieser aufwendigen Studie finden am Thema Interessierte im Internet, unter: www.geda-studie.de.

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