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Arbeitsplatzgestaltung / Empfehlung

Ordnung schafft Sicherheit und Produktivität im Büro

Ergonomie ist ein Kunstwort und setzt sich aus den Begriffen ergo und nomos zusammen, was im Deutschen so viel heißt wie Arbeit, Gesetz und Ordnung. Daraus ließe sich ableiten, dass sowohl Angestellte als auch Unternehmer per Gesetz dazu verpflichtet sind via Ordnung für Sicherheit bei der Arbeit zu sorgen.Diese Schlussfolgerung ist gar nicht so verkehrt!

Ordnung ist das halbe Leben – Ergonomie die zweite Hälfte

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Auch im Büro verhelfen Regalsysteme zu mehr Ordnung am Arbeitsplatz. (Bild: Henrik G. Vogel / pixelio.de)

Denn tatsächlich verpflichtet das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) den Arbeitgeber zur Einhaltung ergonomischer Richtlinien am Arbeitsplatz. Damit sollen gute Arbeitsbedingungen geschaffen beziehungsweise gesundheitsschädigende Belastungen und Beanspruchungen bestenfalls vermieden oder zumindest so gering wie möglich gehalten werden. Hierzu ist Ordnung am Arbeitsplatz unbedingte Voraussetzung.

Mit Ordnung und Ergonomie zu mehr Produktivität am Arbeitsplatz

Auch unter einem anderen Gesichtspunkt sind Ordnung und Ergonomie am Arbeitsplatz ein Muss. Verhelfen sie zu mehr Produktivität und beugen Rückenleiden vor. Deshalb sollte man in seinem Büro regelmäßig für Ordnung sorgen. Leicht daher gesagt, aber mit folgenden fünf Tipps einfacher, als man denkt:

1. Oft benutzten Arbeitsutensilien feste Plätze zuweisen. Stifte gehören in einen Stifthalter; Tacker, Locher, Tesafilm, Büroklammern & Co. in eine bestimmte Schublade. Briefe und Zettel in spezielle Ablagen et cetera. Der Vorteil: man spart immens viel Suchzeit.

2. Nach Häufigkeit priorisieren. Manches braucht man öfters als anderes. Ersteres sollte man in Griffweite platzieren. Zweites ins nähere oder gerne auch weitere Umfeld.

3. Weniger ist mehr. Alt bekannt, aber mal ehrlich: wie viele Stifte, Post-Its und weitere, als vermeintliche Bürohelfer getarnte Werbegeschenke, stapeln sich auf Deutschlands Schreibtischen? In der Regel reicht ein Bleistift, ein Kuli, ein Fineliner, ein paar Textmarker und ein Klebezettelblock. Der Rest gehört in den Müll.

4. Zwischenspeichen statt Verschlampen. Im Verlauf eines Tages erhält man Telefonate, E-Mails sowie neue To Dos vom Chef oder den Kollegen. Die darin enthaltenen Informationen (z.B. Adressdaten, Kundenaufträge etc.) gilt es zwischenzuspeichern – ansonsten werden sie vergessen. Dazu eignen sich Abreiß-Schreibtischunterlagen. Was erledigt ist, wird durchgestrichen. Unerledigtes auf das nächste Blatt übertragen, bevor das oberste einfach abgerissen und weggeschmissen wird.

5. Regale schaffen Platz. Bei wem sich aufgrund der vielen Aufgaben und Geschäftsvorgänge die Akten auf dem Schreibtisch derart stapeln, dass dieser unter der Last zusammenzubrechen droht, dem seien Regale empfohlen. Für diejenigen, die keinen Platz für traditionelle Regale haben, stellen die Regalsysteme eine Alternative dar. Dank ihrer modularen Bauweise passen sich diese an Räume verschiedenster Größen und Formen problemlos an. Nur wenige Schritte vom eigenen Arbeitsplatz entfernt, lässt sich in die darin enthaltenen Fächer jeder Ordner, jede Akte, jedes Blatt nach Wichtigkeit, Häufigkeit, Status und Thema einordnen und wieder raus holen.

Zudem hat Ordnung einen weiteren Vorteil: Kollegen, Vorgesetzten und eventuellen Kunden gegenüber vermitteln sie den Eindruck von Professionalität. Denn in der Arbeitswelt wirkt ein unordentlicher eingerichteter Arbeitsplatz oft als Zeichen für Chaos – und nicht für Kreativität.

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