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Empfehlung / Markt

Stressfaktor digitale Arbeitswelt

[Quelle Artikelbild: Gabriel Beaudry / stocksnap.io]

Digital Excellence, im Frühjahr diesen Jahres legte die Personal Nord, einer der größten Fachmessen des Personalmanagements, ihren Schwerpunkt auf die technische Umwälzung im Unternehmen. Wer eine Vorstellung von der Tragweite dieser Umwälzungen bekommen möchte, der braucht nur Begriffe wie „Enterprise 2.0“, „Arbeitswelt 4.0“ oder „New Work“ nachzuschlagen. Das Problem an dieser schönen neuen Arbeitswelt ist, dass kaum einer darauf vorbereitet zu sein scheint. Das jedenfalls geht aus zwei aktuellen Studien hervor.

Akademikern fehlt es an digitalen Kompetenzen

Deutsche Hochschulen bereiten ihre Studenten unzureichend auf die Anforderungen der zunehmend digitalisierten Arbeitswelt vor. Das geht aus dem Hochschul-Bildungs-Report 2020 hervor. Für diesen haben die Unternehmensberatung McKinsey und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft rund 300 Unternehmen befragt. Diese sehen in der Hochschulausbildung der Arbeitnehmer von Morgen allen voran in folgenden Bereichen Handlungsbedarf:

  • Vermittlung digitaler Kompetenzen für jene, die in der Verwaltung tätig sein möchten. 75 Prozent der befragten Unternehmen rechnen bereits jetzt mit einem erhöhten Digitalisierungsgrad für Verwaltungstätigkeiten, dem aktuelle Hochschulabsolventen noch nicht gerecht werden.
  • Die Diskussion über lebenslanges Lernen verstärkt in den Vordergrund rücken. 39 Prozent der Befragten gehen vom Wegfall akademischer Berufe und deren Ersatz durch Maschinen aus.

Allerdings hat der seit 2013 jährlich erscheinende Report auch eine gute Nachricht parat. Jedenfalls aus Sicht der befragten Unternehmen. Aktuell kann der für Deutschland notwendige Bedarf an Akademikern langfristig gedeckt werden.

Arbeitswelt 4.0 heißt auch Marketing 4.0

Die zweit Studie, die sich mit dem Phänomen der sich digitalisierenden Arbeitswelt befasst, stammt aus dem Bereich Marketing. Die Experten der Kontor Digital Media richteten ihren Fokus auf die Herausforderungen für das Marketing in Zeiten der Digitalisierung und haben diese in Form einer Infografik kompakt illustriert.

Arbeiswelt 4.0, Schlafzimmer, Home Office, New Work, Abschalten

Oben eingefügte Infografik fasst die größten Stressfaktoren für Marketingmanager auf anschauliche Art und Weise zusammen. (Quelle: © Tina Gothe / kontordigitalmedia.de)

Der Kunde befindet sich auf einer Reise ins Unbekannte

„Auf die Marketingmanager in kleineren und großen Unternehmen strömen gerade viele Themen ein, die sie bewältigen müssen. Der Transformationsdruck ist hoch, die Aufgaben für das Marketing entsprechend komplex“, so Kontor Digital Media-Geschäftsführer Thomas Kabke-Sommer  über die Ergebnisse der Studie. Und auf eben diese Komplexität sind viele von ihnen noch gar nicht vorbereitet. So finden 82 Prozent der Marketingmanager, dass die Erfassung der Customer Journey online wie offline wichtig, aber nur ein Drittel geben an, die Reise ihrer Kunden gut zu kennen.*

* Quelle: Esch/Absatzwirtschaft, „Digital Brand Leadership Studie“, n= 150 Marketing-Manager, 2016

Mit Text- und Informationsmaterial der europäischen Nachrichtenagentur pressetext.com, vgl. pte20160606022

Quelle Artikelbild: Gabriel Beaudry / stocksnap.io

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