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Arbeitsplatzgestaltung

Wärme im Besprechungsraum: 4 Schritte zur effizienten Beheizung

Um selbst bei bitterkalten Wintertemperaturen optimal arbeiten zu können, bedarf es einer richtigen Heizung. Bei einer Mitarbeiterkonferenz oder beim wöchentlich anfallenden Jour Fixe sollten sich die Mitarbeiter im Besprechungsraum dementsprechend wohlfühlen. Um den Besprechungsraum möglichst effizient zu beheizen, sollte man die folgenden vier Schritte befolgen.

Schritt #1: Heizen Sie effizient mit einer Infrarotheizung

Geschäftsmann hält Präsentation im Besprechungsraum mit großen Fenstern mit voll besetztem Tisch und Laptop hinter Glaswand vor Kollegen mit verschränkten Armen

Tipps für effizientes Beheizen des Meetingraums: Eine Infrarotheizung bringt einige Vorteile. Wir erklären, wie Sie am besten vorgehen, damit sich im Besprechungsraum alle wohlfühlen und optimal arbeiten können. (Bild: © kasto | stock.adobe.com)

Eine Infrarotheizung ist wohl die effizienteste Methode, um den Besprechungsraum zu beheizen. Bei der Beheizung mit Infrarotstrahlen wird nicht die Raumluft selbst erwärmt, sondern die Gesamtheit aller Objekte und Flächen im Raum (zum Beispiel Möbelstücke). Diese werden gleichmäßig von der Heizung erwärmt. Sie speichern die Wärme und geben sie danach wieder ab. Dadurch wird der jeweilige Raum gleichbleibend erwärmt.

Eine Infrarotheizung – viele Vorteile

Anders als herkömmliche Elektroheizungen bringt die Infrarotheizung viele Vorteile mit sich. Die folgenden sind besonders überzeugend:

  • Geringe Vor- und Nachheizzeit: Die Wärme bemerkt man sehr schnell. Es kommt zu einer gleichmäßigen Erwärmung des Raumes.
  • Geringere Heizkosten: Bereits niedrige Raumtemperaturen sind ausreichend, um eine optimales Wärmegefühl zu verspüren. Das senkt die Heizkosten erheblich.
  • Steigerung des Wohlbefindens: Infrarotstrahlen können mit natürlichen Sonnenstrahlen verglichen werden. Das Eindringen der Strahlung in den Körper erzeugt einen entspannenden Effekt, was das allgemeine Wohlbefinden erhöht.

Gibt es Nachteile?

Selbst wenn die Infrarotheizung vergleichsweise viele Vorteile gegenüber anderen Elektroheizungen mit sich bringt, ist sie dennoch nicht perfekt. Die folgenden Nachteile gibt es zwar, ihre Auswirkungen halten sich jedoch in Grenzen:

  • Beträchtliche CO2-Emissionen: Weil die Infrarotheizung mit Strom betrieben wird, wird auch automatisch mehr Kohlendioxid freigesetzt. Dieses Problem lässt sich allerdings ausgleichen: Die Infrarotheizung schneidet umwelttechnisch besser ab, wenn sie mit Öko-Strom oder Photovoltaik kombiniert wird.
  • Schwierige Temperaturregulierung: Bei der Infrarotheizung kann die jeweilige herrschende Raumtemperatur weder leicht gemessen noch eingestellt werden. Erfahrungsgemäß verändert sich das Wärmeempfinden bei Infrarotheizungen jedoch, eben weil die Oberflächen im Raum erwärmt werden und nicht die Raumluft an sich. Daher ist nicht die Raumtemperatur das Entscheidende, sondern die gefühlte Temperatur.

Schritt #2: Kennen Sie die Raumgröße

Um für das nächste erfolgreiche Meeting eine geeignete Infrarotheizung auszuwählen, ist es zunächst unumgänglich, die Raumgröße zu kennen. Sollte man sich darüber unsicher sein, empfiehlt es sich, die Länge und Breite des Raumes auszumessen. Die Raumgröße und die Heizleistung stehen nämlich in unmittelbarem Zusammenhang.

Generell gilt: Je größer der Raum ist, desto höher muss die Wattleistung sein. Ein Raum mit einer Größe von 100 Quadratmetern benötigt eine Wattleistung von etwa 6.000. Das bedeutet, dass in einem solchen Raum insgesamt zehn Infrarotheizungen mit jeweils 600 Watt benötigt werden, um möglichst effizient zu heizen.

Schritt #3: Wählen Sie die Art der Infrarotheizung

Abhängig von der Positionierung im Raum gibt es insgesamt drei verschiedene Modelle der Infrarotheizung: Decken-, Wand- und Standheizung.

Deckenheizung

Eine effiziente Deckenheizung mit Infrarot passt in jeden Raum – so auch in den Besprechungsraum. Die ausgestrahlte Wärme verbreitet sich von der Decke im gesamten Raum. So werden nicht nur die jeweiligen Raumobjekte (zum Beispiel Möbelstücke) angestrahlt, sondern sogar der Fußboden wird erwärmt. Dadurch ist keine Fußbodenheizung mehr notwendig.

Wandheizung

Die Infrarotwandheizung eignet sich gleichermaßen für kleine wie auch große Räume. Sie ist besonders platzsparend und unkompliziert zu montieren. Die einzigen Voraussetzungen dafür sind eine freie Wand und die Nähe einer Steckdose.

Besonders dekorativ ist die Bildheizung. Auf die Infrarotwandheizung kann entweder ein vorgegebenes oder ein selbst ausgewähltes Bildmotiv unter eine Glasfläche bedruckt werden. Einerseits wird dadurch das Heizsystem gekonnt versteckt. Andererseits macht eine Bildheizung den Besprechungsraum sowohl für Arbeitgeber als auch Mitarbeiter sehr ansprechend.

Standheizung

Die wohl einfachste Infrarotheizmethode ist die Standheizung. Ohne Montage und bei entsprechender Stromzufuhr kann sie sofort und überall eingesetzt werden. Weil sie sich nur durch Standfüße auszeichnet, aber nicht an einer bestimmten Stelle im Raum fixiert ist, kann ihre Position jederzeit beliebig verändert werden. Möchte man beispielsweise im Eingangsbereich des Besprechungsraumes mehr Wärme haben, so platziert man die Standheizung ganz einfach genau dort.

Schritt #4: Positionieren Sie die Infrarotheizung richtig

Wo man die Infrarotheizung am besten platziert, ist leicht zu ermitteln. Ein einfacher Ansatz ist, die ausgesandte Wärmestrahlung mit dem Licht einer Lampe zu vergleichen. Das bedeutet entsprechend, dass alles, was zu einer guten oder weniger guten Raumbeleuchtung führt, auch auf die Beheizung mit Infrarot übertragen werden kann.

Infrarotstrahlen dürfen nicht blockiert werden

Wenn eine Lichtquelle von einem Gegenstand blockiert wird, dann wird der Raum nicht gut ausgeleuchtet. Aus diesem Grund sollte eine Infrarotheizung auf keinen Fall hinter einem Sofa oder einem Bücherregal positioniert werden: Die Möbelstücke oder sonstigen Objekte im Weg hindern die Wärmeausstrahlung.

In den Raum hinein heizen

Eine Lampe stellt man normalerweise nicht so hin, dass sie aus dem Fenster leuchtet. Dadurch würde der gesamte Raum (nahezu) kein Licht bekommen. Genauso wenig wird eine Infrarotheizung einem Fenster gegenüber platziert. Denn dadurch geht wertvolle Wärme verloren. Stattdessen sollte eine Heizung immer so positioniert werden, dass sie in den Raum hineinheizt und nicht etwa umgekehrt.

Ohne Strom keine Wärme

Ohne Strom wird der Raum dunkel bleiben. Dasselbe gilt für die Infrarotheizung, die mit Elektroenergie betrieben wird. Aus diesem Grund muss bei dieser Beheizungsart stets darauf geachtet werden, dass eine Stromquelle (zum Beispiel in Form einer Steckdose) in unmittelbarer Nähe ist.

Indem die Infrarotheizung ideal positioniert wird, lässt sich der Besprechungsraum am effizientesten beheizen. Durch die angenehme Wärmestrahlung, die sich gleichmäßig im gesamten Raum verteilt, erinnert die entstehende Wärmestrahlung an die wärmespendenden Sonnenstrahlen in der Natur. Ob als Wand-, Decken- oder Standheizung: Mit einer Infrarotheizung wird es im Besprechungsraum behaglich warm – beste Voraussetzungen für ein erfolgreiches Meeting.

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