Hautpflege im Winter: Darauf müssen Sie achten!

Hautpflege im Winter

Spät kam er, aber dafür umso heftiger: der Winter. Und dieser ist nicht „nur“ für unser Immunsystem, sondern auch für unsere Haut eine echte Herausforderung. Thomas Brückner, Apotheker beim Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie zeigt auf, worauf Menschen im Allgemeinen und von chronischen Hautkrankheiten Betroffene im Besonderen bei der Hautpflege im Winter zu achten haben.

Fettreiche Cremes: Für die Hautpflege im Winter eher kontraproduktiv

Hautpflege im Winter
Gerade im Winter wird die Haut über Gebühr beansprucht. (Bild: Yegor Chekmarev / unsplash.com)

Ganz wichtig ist es, dass man das richtige Präparat zur richtigen Zeit benutzt. Wenn die betroffenen Hautpartien akut entzündet sind, sind fettreiche Cremes kontraproduktiv weil sie die Haut eher verschließen und damit Entzündungen fördern können. Benutzen Sie als Betroffener also Präparate mit einem geringen Fettanteil, wenn nötig verschreibt Ihnen der behandelnde Arzt zusätzlich ein Kortisonpräparat gegen die Entzündungen. In entzündungsfreien Zeiten helfen rückfettende Cremes mit Zusätzen wie zum Beispiel Harnstoff. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, welche Präparate in Ihrer individuellen Situation am besten geeignet sind. Und nicht vergessen: auch wenn es draußen wieder wärmer wird, profitiert die Haut von der Basispflege, selbst wenn die Hautkrankheit möglicherweise zurückgegangen ist.

Dass Basiscremes und -lotionen die Lebensqualität von Hautkranken deutlich verbessern können, betonen Dermatologen immer wieder. Für die Deutsche Haut- und Allergiehilfe (DHA) ist eine „regelmäßige, konsequente Basistherapie in jeder Krankheitsphase der Grundpfeiler der Neurodermitisbehandlung.“ Trotzdem bleibt das täglich oft mehrmalige Eincremen für die Betroffenen eine zeitaufwändige Prozedur. Die sich aber offenbar lohnt, denn nach Expertenangaben kann die richtige Basistherapie die Funktion der Hautbarriere tatsächlich verbessern und Schwere und Dauer der Neurodermitis-Schübe abmildern.

Zur Not für die Hautpflege früher aufstehen

Denken Sie daran, sich mindestens zweimal täglich und wenn nötig noch häufiger einzucremen. Nehmen Sie sich dafür Zeit, zum Beispiel indem Sie morgens etwas früher aufstehen und Pausen im Alltag für Ihr Pflegeritual nutzen. Gehen Sie dabei nicht zu sparsam mit der Creme oder Lotion um.

Mit Seifen sparsam umgehen

Geizen sollten Sie im Winter dagegen mit zu heißen Duschgängen und seifenhaltigen Duschmitteln, weil beides die Haut eher austrocknet.

Lotionen auf Wasserbasis nutzen

Und noch ein letzter Tipp: Lotionen auf Wasserbasis können Sie nach dem Waschen gut auf die noch feuchte Haut auftragen, fettreiche Cremes verreiben Sie hingegen bitte nur auf der trockenen Haut.

Mit Text- und Informationsmaterial von www.presseportal.de

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