IHKs können bei der Gesundheitsförderung helfen

Beschäftigungsfähigkeit der Mitarbeiter immer wichtiger. In der Diskussion um eine gesundheitsgerechtere Arbeit empfiehlt Martin Wansleben, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), die Industrie- und Handelskammern (IHKs) als Ansprechpartner.

“Gesundheitsförderung gewinnt zunehmend an Stellenwert”, sagte Wansleben der “Welt am Sonntag”. “Gerade der wachsende Fachkräftemangel sensibilisiert immer mehr Unternehmen, die Beschäftigungsfähigkeit der Mitarbeiter zu erhalten und zu fördern.”

Er verwies auf die IHK-Organisation als “Informationsplattform, Anlaufstelle und Vernetzungsmöglichkeit für die Betriebe”. IHKs böten Hilfestellung bei der Suche nach Ansprechpartnern oder guten Beispielen, so Wansleben. “Dabei haben wir insbesondere die kleinen und mittleren Unternehmen im Blick. Ihnen fehlen oft die personellen Ressourcen, um aufwendige Programme aufzulegen.”

Klar sei: “Die Betriebe können natürlich nicht alleine die Verantwortung für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter übernehmen”, betonte der DIHK-Hauptgeschäftsführer. “Zunächst ist jeder selbst gefordert.” Doch sei es sicher “ideal, wenn Arbeitgeber und Beschäftigte ihren Beitrag leisten”.

Nach Einschätzung Wanslebens gibt es aber Bedarf an mehr Informationen. “Gerade kleine und mittlere Unternehmen brauchen konkrete und leicht umsetzbare Tipps, wie sie sich dem Thema nähern können.”

Quelle: DIHK

HCC Redaktion

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