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Bewegung

Per Velo unterwegs – warum Sie zur Arbeit radeln sollten

“Bei keiner anderen Erfindung ist das Nützliche mit dem Angenehmen so innig verbunden, wie beim Fahrrad” – sagte bereits Adam Opel vor mehr als hundert Jahren. Auch wenn sich jener später Autos zuwandte, ist an der Aussage viel Wahres dran. Denn wer regelmäßig radelt, tut nicht nur seinem Wohlbefinden, sondern auch seiner Gesundheit und der Umwelt etwas Gutes. Welche ökologischen Vorteile Ihnen das Fahrradfahren bietet, was das mit Work-Life-Balance zu tun hat und wie Sie einen für sich und Ihre Bedürfnisse passenden Drahtesel finden, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Radeln Sie dem Stress davon

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Radeln lohnt sich für Sie: nicht nur gesundheitlich und ökologisch, sondern auch für Ihre Work-Life-Balance. (Bild: © Free-Photos | pixabay.com)

Was gibt es Schöneres, als sich den Wind um die Nase wehen zu lassen, die ersten Sonnenstrahlen des Frühlings einzufangen und dabei zu radeln? Wer morgens mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt, kann einen entspannten Start in den Tag erleben. Das kommt auch der eigenen Gesundheit zu Gute. Denn dank der Bewegung sinkt das Risiko von stressbedingten Krankheiten. Ganz nebenbei hält Sie tägliches Radeln insgesamt fit. Die gelenkschonende Fortbewegungsart regt den Stoffwechsel an und lässt überschüssige Pfunde purzeln – und das ohne Fitnessstudio. Auf diese Weise kommt Ihr Kreislauf in Schwung, Ihre Lungen werden mit Sauerstoff durchflutet und sogar Ihr Herzinfarktrisiko sinkt nachweislich.

Darüber hinaus beginnen Radler den Tag nicht nur relaxter: sie können bereits bei der Heimfahrt gedanklich herunterfahren. Während Autofahrer oft gestresst zu Hause ankommen, schalten Fahrradfahrer auf dem Weg nach Hause sprichwörtlich einen Gang runter. Das fördert die Work-Life-Balance, also die gefühlte Balance zwischen Arbeits- und Privatleben. Auf diese Weise verläuft der Übergang in den Feierabend geradezu fließend.

Treten Sie der Umwelt zuliebe in die Pedale

Die Luftverschmutzung durch Abgasbelastung ist längst ein Dauerthema in allen Medien. Das erkannten nicht nur Bund und Länder, die mit dem Ausbau der Fahrradwege  bereits die Infrastruktur für Zweiradfahrer verbessern. Auch Arbeitgeber ermuntern Ihre Mitarbeiter, das Auto öfter stehen zu lassen und stattdessen zu radeln. Überdachte Fahrradparkplätze in Eingangsnähe, spezielle Angebote wie Radlerfrühstück, Örtlichkeiten zum Umziehen und Duschen sowie Betriebsausflüge per Rad werden immer beliebter. Zusätzlich motiviert wird das etwa vom „Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club“ (ADFC), der ein EU-weit gültiges Zertifikat an besonders fahrradfreundliche Arbeitgeber vergibt.

Ob Chef oder Angestellter – generell hilft jeder einzelne Fahrradfahrer, die Feinstaubbelastung in den Ballungszentren erheblich zu senken. Das häufige Gegenargument zu Radeln, die Geschwindigkeit, ist längst überholt. Gerade in Metropolen sind Autofahrer nicht schneller unterwegs als Radler. Denn wenn es zur Rushhour in Städten nur stockend vorwärts geht, lassen Sie mit dem Rad ganz elegant so manche Autoschlange hinter sich.

Die Qual der Auswahl – passt Ihr Drahtesel zu Ihnen?

Damit die Fahrt zur Arbeit per Velo Spaß macht, gilt es, das passende Rad auszuwählen. Hier haben Sie die Qual der Wahl: Von Rennrad, Mountainbikes bis hin zum Trekkingrad oder City-Modell. Im Vergleich ist man besonders flott und sportlich auf dem Rennrad unterwegs. Wenn es auch mal über Stock und Stein geht, trägt Sie ein Mountainbike am besten. Aber Vorsicht! Diese Varianten sind nicht immer absolut verkehrssicher ausgestattet. Neben einer ordnungsgemäßen Beleuchtung, sind Reflektoren, eine gut hörbare Klingel und zwei voneinander unabhängige Bremsen für Vorder- und Hinterrad Pflicht. Nicht unbedingt ideal für die Stadt sind Mountainbikes und Rennräder im punkto Sitzposition: Hier besteht die Gefahr, dass Sie nach vorne geneigt den Überblick über den umlaufenden Verkehr verlieren.

Für den Stadtverkehr sind dagegen City- oder Trekkingräder besser geeignet. Damit radeln Sie in einer fast aufrechten Sitzposition rückenschonend und komfortabel ans Ziel. Trekkingräder erkennen Sie daran, dass sie etwas schlanker und sportlicher aufgemacht sind als City-Modelle. Sie sind zudem für längere Strecken ausgelegt, während die Stadträder den Schwerpunkt auf Bequemlichkeit setzen. Bei beiden Typen handelt es sich jedoch um optimale Straßenräder. Je nach Anspruch und persönlichem Geschmack bleibt Ihnen somit eine breite Auswahl an Fahrrädern. Welches zu Ihnen passt und wofür Sie sich entscheiden, bleibt Ihre Entscheidung. In jedem Fall lohnt es sich, per velo durchzustarten. Entdecken Sie das Radfahren neu und treten Sie in die Pedale!

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