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Psyche

Systemisches Coaching: Instrument für Burnout-Prävention

Immer mehr Unternehmen suchen nach Mitteln und Wegen für die Burnout-Prävention. Nicht ohne Grund. Psychische Belastungen nehmen unter Arbeitnehmern und Führungskräften gleichermaßen zu. Ein Instrument, dass bei der Umsetzung einer Vorbeugestrategie helfen kann, werden wir ihnen folgenden Beitrag etwas näher vorstellen. Gemeint ist systemisches Coaching.

Jeder zweite Beschäftigte in Deutschland fühlt sich gehetzt

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Systemisches Coaching sorgt dafür, dass Sie ausgeglichen sind und trägt somit zur Burnout-Prävention bei. (Bild: Dörthe Huth / pixelio.de)

Traurig, aber wahr: Psychische Belastungen sind inzwischen Alltag für viele Beschäftigte hierzulande. Laut einer Umfrage* des Deutschen Gewerkschaftbundes (DGB) fühlen sich mehr als 60 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland dazu verpflichtet, immer mehr Tätigkeiten in immer kürzeren Zeitabständen absolvieren zu müssen, als das früher noch der Fall war. Und mehr als jeder zweite sagt, dass er sich bei der Arbeit sehr häufig oder oft gehetzt fühlt. Der Führungsriege ergeht es nicht viel besser, denn wie unter anderem auch DER SPIEGEL betont: auch Manager leiden zunehmend an Burnout.

Manche Fehler sind hausgemacht

Die Ursachen für diesen besorgniserregenden Trend sind an mehreren Stellen zu suchen. Einerseits in den gesellschaftlichen Entwicklungen. Eine der Folgen des technischen Fortschritts, dass Tätigkeiten zunehmend unabhängig von Ort und Zeit erledigt werden können beziehungsweise müssen. Das spiegelt sich andererseits im Wettbewerb der Unternehmen wieder, deren Führungskräfte wiederum den damit verbundenen Druck ungefiltert an ihre Mitarbeiter weiterleiten. Damit werden Stress, Burnout & Co. regelrecht Tür und Tor geöffnet. Im Umkehrschluss bedeutet das allerdings in Bezug auf Motivation: Gute Chefs wirken Wunder. Und motivierte Mitarbeiter sind oft nicht gestresste Mitarbeiter.

Erfolgreiche Bunrout-Prävention: Systemisches Coaching ein Ansatz

Doch das ist oft leichter gesagt als getan. Denn wenn sich erst einmal Prozessabläufe im Betriebsalltag etabliert haben, sind diese oft nur schwer zu ändern. Kurioserweise gerade diejenigen, die sich als schädlich für das Unternehmen beziehungsweise belastend für seine Mitarbeiter herauskristallisiert haben. Hier kann ein Anreiz von außen systemisches Coaching (siehe hierzu auch: www.coaching-kompetenz.de/coaching-muenchen/systemisches-coaching.php) Abhilfe schaffen. Es hilft Führungskräften und Angestellten dabei:

  • Stärken und Entwicklungsfelder zu erkennen und auszubauen
  • Begeisterung zu wecken beziehungsweise (wieder) zu finden
  • Stress zu meistern und Herausforderungen anzugehen
  • Blockaden aufzulösen
  • Selbstvertrauen und somit die Außenwirkung zu steigern
  • sich im Beruf (beispielsweise nach der Elternzeit) neu zu orientieren
  • Authentisch zu leben und handeln lernen

Bereitschaft sich zu hinterfragen unabdingbar

Summa summarum ein Instrument für Burnout-Prävention. Doch das funktioniert nur, wenn man sich selbst gegenüber eingesteht, dass psychische Belastungen auch in einem selbst zu suchen sind. Denn Burnout ist nicht nur eine Konsequenz einer sich im Wandel befindenden Gesellschaft, sonder ebenfalls eine Folge der Verdrängung persönlicher Bedürfnisse. Das heißt, der Weg zu mehr Ausgeglichenheit führt nicht ausschließlich über organisatorische, sondern vor allem persönliche Strukturen.

Einen ausführlicheren Einblick in die Umfrageergebnisse gewährt der DGB in folgender Pressemitteilung:

  • http://www.dgb.de/presse/++co++36cb158a-a58a-11e1-79a7-00188b4dc422

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