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Tipps & Tricks

Reizhusten: Wenn die Nacht zur Qual wird – die Ursachen und was man dagegen tun kann

Husten, Heiserkeit und eine verschnupfte Nase – wir alle kennen die typischen Symptome einer Erkältung. Geht man nach dem Volksmund, so kommt sie drei Tage, bleibt drei Tage und geht drei Tage. Doch was tun, wenn das Husten einfach nicht aufhören will? Häufig bleibt noch Wochen nach einer Erkältung ein trockener Reizhusten zurück. Für betroffene Personen können die Hustenanfälle vor allem nachts zur Qual werden. Langfristig kann sich der gestörte Schlaf sogar zum gesundheitlichen Risiko entwickeln. Das anhaltende Fehlen von gesundem Schlaf führt außerdem zu Konzentrationsschwierigkeiten, verminderter Leistungsfähigkeit, innerer Unruhe und Gereiztheit. Mit diesen Tipps können Sie Ihren Körper bei der Heilung unterstützen und so wieder zu mehr Ruhe und Erholung kommen.

Wie unterscheiden sich trockener Husten und produktiver Husten?

Die Medizin unterscheidet zwischen zwei verschiedenen Arten des Hustens. Beim trockenen Husten kommt es zu typischen Hustenanfällen ohne Schleimbildung – anders als beim sogenannten produktiven Husten. Der Reizhusten wird auch als unproduktiver Husten bezeichnet und stellt gerade nachts eine große Belastung dar. Neben einer Erkältung können beispielsweise Nebenwirkungen von Medikamenten die Ursache für trockene Hustenanfälle sein, beispielsweise bei

Eine Asiatische Frau liegt in einem halbdunklen Schlafzimmer seitlich unter mehreren blauen Decken in einem Bett und hält sich die Hand hustend vor das Gesicht während rechts neben ihr auf einem Nachtisch eine kleine weiße Nachtischlampe brennt, die neben verschiedenen Medikamentenpackungen und einer Taschentuchbox steht.

Wer von trockenem Reizhusten betroffen ist, leidet gerade durch die nächtlichen Hustenanfälle meist auch an Schlafmangel. Mit ein paar einfachen Tipps gelingt es den Körper bei der Heilung zu unterstützen. (Bild: © ryanking999 | stock.adobe.com)

  • ACE-Hemmern
  • Betablocker
  • Kortison.

Heilungsprozess fördern: Gönnen Sie sich Ruhe

Gerade wer von akutem Reizhusten betroffen ist, wünscht sich vor allen Dingen einen ruhigen Schlaf. Zudem sind auch die Langzeitfolgen eines andauernden Schlafmangels* nicht zu unterschätzen. Um der Schlaflosigkeit entgegen zu wirken, kann die Einnahme von pflanzlichen Mitteln gegen Reizhusten beruhigend wirken und die Reizbarkeit der Hustenrezeptoren mildern. Das ist besonders wichtig, denn nur mit erholsamem Schlaf kann sich der Körper selbst regenerieren und das eigene Immunsystem stärken.

Dieser Faktor wird allerdings weitläufig unterschätzt. So gehen laut Statistik 73 Prozent der Deutschen regelmäßig erkältet und 35 Prozent sogar mit Grippe zur Arbeit – Stichwort Präsentismus. Die Nachteile – von einem verlangsamten Genesungsprozess bis hin zur negativen Firmenkultur – liegen jedoch auf der Hand. Gönnen Sie also Ihrem Körper Ruhe. Nur so werden Sie vollständig gesund – und gehen womöglich als gutes Vorbild voran.

3 Tipps, wie Sie Reizhusten bekämpfen und schneller gesund werden

Mit den folgenden drei Tipps können Sie den Heilungsprozess unterstützen:

1. Trinken Sie genügend.

Achten Sie darauf, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Trinken Sie am besten über den gesamten Tag verteilt genügend stilles Wasser und Kräuter- oder spezielle Hustentees. So halten Sie Ihre Schleimhäute feucht und lindern den Hustenreiz. Sollten Sie dazu neigen, das Trinken im Alltags- oder Bürostress zu vergessen, ist es hilfreich, sich eine regelmäßige Erinnerungsfunktion einzurichten, zum Beispiel als Termin oder via Wecker-App.

2. Lüften Sie regelmäßig.

Vor allem im Winter trocknet die warme Heizungsluft die Bronchien aus, was diese zusätzlich reizt. Deshalb: Lüften Sie regelmäßig, um die alte, trockene Luft gegen frische auszutauschen. Zur weiteren Unterstützung können Sie feuchte Tücher über die Heizung legen und damit die Luftfeuchtigkeit im Raum erhöhen.

3. Achten Sie auf Vitamine und Mineralstoffe.

Was Ihr Körper jetzt braucht, ist eine gesunde und leichte Ernährung. Versorgen Sie ihn mit wichtigen Vitalstoffen, und achten sie auch auf seine Signale. Hören Sie in sich hinein: Haben Sie zum Beispiel Hunger auf bestimmte Obst- oder Gemüsesorten? Dann empfiehlt sich etwa, eine leckere Gemüsesuppe zu kochen oder einen Smoothie zu trinken.

Generell gilt: Sollte keine Besserung der Symptome eintreten – vom Reizhusten wie auch allgemein – oder sollten sich diese gar verschlimmern, suchen Sie auf jeden Fall einen Arzt auf. Besonders bei Kindern ist wichtig, rechtzeitig fachliche Hilfe suchen.


*Insbesondere ExpertInnen der Neurologie warnen vor den langfristigen Folgen von Schlafmangel, die irreparabel sein können. Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier.

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