Langfristige Mitarbeiterzufriedenheit fördert die Unternehmenszugehörigkeit

Geschäftsmann und Geschäftsfrau geben sich ein Highfive

Insbesondere in Krisenzeiten braucht es in den Unternehmen eine enorme Empathie und ein hohes Maß an Verständnis. Einerseits gilt es, die Zufriedenheit Ihrer Mitarbeitenden sicherzustellen zu können, andererseits ist derzeit umso mehr Rückhalt für unternehmerische Entscheidungen gefragt. Doch Empathie fängt immer bei einem selbst an, um überhaupt in der Lage sein zu können, die Gefühle anderer nachzuempfinden. Es stehen täglich mehrere Aufgaben und Projekte an, die erledigt werden müssen und deren Fristen manchmal nicht einfach einzuhalten sind. Das führt schnell zu Frustration und Leistungsdruck bei den Mitarbeitenden. Auch das Thema Mobbing ist kein Einzelphänomen und muss ernst genommen werden – und darf eben keinesfalls als Phase oder Neckerei abgetan werden. Doch wie können Sie als Führungskraft und auch als Arbeitskolleg*in dazu beitragen, dass es gar nicht erst soweit kommt?

Wertschätzung und Anerkennung als Basis

Jeder Mensch strebt nach Wertschätzung und Anerkennung für das, was er leistet. Manche mehr, manche weniger, doch gerade am Arbeitsplatz hat dies ein besonderes Gewicht. Jede*r Mitarbeiter*in ist darauf bedacht, einen Beitrag zu leisten und stets zur Zufriedenheit der Vorgesetzten zu arbeiten. Am Ende des Tages ist es für die meisten wichtig, nicht frustriert nach Hause zu gehen, etwa weil sie ihre Aufgaben nicht geschafft haben. Dabei gehen Werte wie Wertschätzung und Anerkennung allzu leicht unter und führen oftmals schneller zu Mobbing als wir denken. Um dem entgegenzuwirken, ist es hilfreich, mit Feedbacklösungen zu arbeiten. Beispielsweise spezielle Feedback-Tools wie von effectory.de bieten Lösungen für den gesamten Mitarbeiterlebenszyklus. Das erklärte Ziel: Die Zufriedenheit Ihrer Mitarbeitenden zu fördern.

Ein Beispiel: Stellen Sie sich vor, einer Ihrer Mitarbeiter macht seine Arbeit einfach nur, damit diese erledigt sind und am Ende ergibt sich für keinen der Beteiligten ein Mehrwert. Es ist frustrierend für diesen Mitarbeiter, wenn ihm klar wird, dass er seine Arbeit nur für den Papierkorb gemacht hat. Ein passsgenaues System zum Einholen und Geben von Feedback ermöglicht es,

  • wenig hilfreiche Prozesse angemessen zu addressieren,
  • Verbesserungsvorschläge einzubringen,
  • klare Strukturen zu definieren, an denen man sich orientieren kann.

Begegnung auf Augenhöhe

Geschäftsmann und Geschäftsfrau geben sich ein Highfive
Grundsäule der Mitarbeiterzufriedenheit: Wie motiviert Ihre Mitarbeitenden sind, hängt stark davon ab, wie ihre Führungskräfte mit ihnen umgehen. (Bild: © Dragana Gordic | stock.adobe.com)

Klar ist, dass Sie Ihren Mitarbeiter*innen immer auf Augenhöhe begegnen sollten. Ein Gespräch und offene Kommunikation können dem Gefühl der Unzufriedenheit relativ schnell und zuverlässig entgegenwirken. Wenn der oder die Angestellte das Gefühl hat, er oder sie wird als Mensch verstanden, bringt er oder sie eine sehr viel höhere Motivation für den eigenen Arbeitsbereich mit.

Gespräche auf Augenhöhe sorgen für Menschlichkeit und somit automatisch zu einer höheren Zufriedenheit Ihrer Mitarbeitenden. Menschlichkeit bedeutet in diesem Fall,

  • auf die Persönlichkeit und die Bedürfnisse jeder einzelnen Person einzugehen,
  • dafür zu sorgen, dass Ihr*e Mitarbeiter*in sich richtig abgeholt fühlt, und
  • dieses Gefühl auch in Stresssituationen zu gewährleisten.

Dazu gibt es viele Gründe, an dieser Stelle sei nur einer genannt: Zu viel Stress blockiert das Gehirn und führt zu keinem brauchbaren Ergebnis.

Mitarbeiter*innen motivieren sich selbst

Jeder Mensch bringt eine gewisse Grundmotivation mit. Oft sind Mitarbeitende auch nicht zufrieden, weil sie aktuell Schwierigkeiten haben, mit privaten Angelegenheiten umzugehen. Daher ist das zuvor erwähnte Gespräch auf Augenhöhe eine enorm wichtige Grundlage, um die Grundhaltung zur Motivation nachvollziehen zu können.

Die Erfahrung zeigt: Es muss längst nicht immer an der Arbeit und dem Arbeitsaufkommen an sich liegen. Schließlich sind Mitarbeitende vor allem Menschen und funktionieren nicht wie Roboter jeden Tag gleich. Insofern ist es beispielsweise auch der Versuch nicht immer empfehlenswert, die Angestellten aufgrund von mangelnder Motivation mit einer höheren Bezahlung „abzuspeisen“ oder anderweitig extrinsisch zu motivieren.

Vertrauen schafft Zugehörigkeit

Ganz grundsätzlich gilt: Schenken Sie Ihren Mitarbeitenden Vertrauen in ihre individuellen Fähigkeiten. Jede*r Mitarbeiter*in wurde aufgrund von Qualifikationen und Fähigkeiten eingestellt. Dabei ist es nicht entscheidend, immer und zu jeder Zeit 100 Prozent Leistung zu bringen. Dennoch kann jede Person mit ihren Fähigkeiten und ihrem Engagement einen wertvollen Beitrag leisten, um für das Unternehmen einen Mehrwert zu kreieren.

Die Zusammenarbeit im Team verstärkt dieses Vertrauen. Denn die Gruppenzugehörigkeit und ein gemeinsames Ziel ist für die meisten mitunter das Wichtigste, um wirkliches Vertrauen aufbauen zu können und das Gefühl zu haben, ein wertvoller Teil eines größeren Ganzen – im Team und des Unternehmens – zu sein.

Zusammengefasst spielt es eine Rolle und erweist sich als sehr hilfreich, sich mit jedem Menschen im Unternehmen identifizieren zu können. Wichtig bleibt dabei, die Persönlichkeit einer jeden einzelnen Person während der Zusammenarbeit nicht zu vergessen. Schätzen Sie diese Persönlichkeit wert und erkennen Sie auch kleine Dinge für wertvoll an. Begegnen Sie anderen stets auf Augenhöhe, um die Menschlichkeit nicht (wieder) zu verlieren. Durch diese Faktoren verändern Mitarbeitende häufig sehr schnell ihre Grundhaltung in Bezug auf ihre Motivation. Vertrauen Sie in die Leistung und Leistungsbereitschaft Ihrer Mitarbeitenden, um die Teamarbeit zu stärken und die Mitarbeiterzufriedenheit gar nicht mehr in Frage stellen zu müssen.

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2 Kommentare

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