Sind Stress und Schweiß immer schlecht?

Geschäftsmann an Rechner in unbesetztem Großraumbüro blickt gestresst auf den Monitor und wischt sich den Schweiß von der Stirn

Wenn wir ins Schwitzen kommen, kann das unterschiedliche Gründe haben. Gerade im Business-Kontext ist jedoch eine ganze Reihe von Dresscode- und Verhaltensregeln zu beachten. Diese bilden eine gewisse Grundlage für die Zusammenarbeit – teilweise ohne, dass uns das gänzlich bewusst wäre. Dieser Beitrag wirft einen Blick auf die Zusammenhänge und gibt hilfreiche Tipps und Hinweise.

Sich gut riechen können: Warum das für die Zusammenarbeit wichtig ist

Aus der Geruchsforschung wissen wir, dass es von unseren Genen abhängt, wie wir riechen. Damit ergibt sich für jede Person sozusagen auch ein individueller Geruch. Dies beeinflusst jedoch nicht nur die Partnerwahl, sondern auch Freundschaften und die Sympathie allgemein.

Wenn wir selbst einen Geruch wahrnehmen, entscheidet allerdings häufig unsere Konditionierung. Verbindet das Gehirn einen Geruch mit der Erinnerung an ein negatives Erlebnis, neigen wir dazu, eine Aversion dagegen zu entwickeln – selbst wenn der Geruch an sich mit dem Erlebnis nichts zu tun hat.

Geschäftsmann an Rechner in unbesetztem Großraumbüro blickt gestresst auf den Monitor und wischt sich den Schweiß von der Stirn
Wenn wir ins Schwitzen kommen, ist und das gerade in der Gesellschaft von Kolleg:innen und Geschäftspartner:innen häufig unangenehm. (Bild: © purefeel | stock.adobe.com)

Das hängt jedoch nicht allein von individuellen Erfahrungen ab. Es gibt verschiedene Gerüche, die gesellschaftlich verpönt sind und von denen wir gelernt haben, dass diese zu vermeiden sind. Dazu gehört auch beispielsweise der Schweißgeruch – selbst beim Sporttreiben an sich. Dabei ist es ein weit verbreiteter Fitness-Irrtum, dass Schwitzen ein negatives Zeichen sei: Vielmehr ist stärkeres Schwitzen ein Indikator für eine bessere persönliche Fitness.

Warum wir Stress und Schwitzen vermeiden

Da Schwitzen weitgehend stigmatisiert ist, liegt es auf der Hand, dass wir ihn im Alltag zu meiden versuchen. Ein einfaches Beispiel ist, dass wir körperliche Anstrengung unmittelbar vor wichtigen Terminen umgehen. Indem wir beispielsweise möglichst einen Zeitpuffer vor Bewerbungsgesprächen einplanen, betreiben wir letztendlich Stressprävention. Damit vermeiden wir es – ganz wortwörtlich – ins Schwitzen zu kommen. Dies funktioniert natürlich nur, solange

  • zwischendurch die Möglichkeit besteht, sich frischzumachen.
  • genügend Zeit für eine frühzeitige Anreise besteht.
  • die Temperaturen mitspielen.

Natürlich haben Deodorants und Parfum Einzug in unsere tägliche Routine erhalten. Wenn sich körperliche Anstrengungen und Schweißbildung wiederum nicht gänzlich vermeiden lassen, besteht die Möglichkeit, mit der Unterstützung von speziellen Produkten gezielt weniger zu schwitzen. Damit sinkt zum einen das Risiko, dass für andere womöglich unangenehme Gerüche entstehen. Zum anderen kann das zu einem besseren Selbstbewusstsein in Meetings und anderen wichtigen Situationen beitragen.

Weitere Informationen und Tipps

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, mit dem Thema Stress und insbesondere Schweiß umzugehen und sich gegebenenfalls, etwa bei Zeitnot, abzusichern. Für weitere Informationen findet sich beispielsweise hier ein Produkt mit dem Slogan „Zero Stop it!“: https://www.null-schwitzen.de

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