Die zweite Arbeitswoche im neuen Jahr ist noch gar nicht zu Ende, aber Stress ist schon wieder allgegenwärtig. Die Akten stapeln sich wieder bergeweise und Kollegen beziehungsweise Vorgesetzte nerven mit Deadlines. Falls Ihnen das irgendwie bekannt vorkommt, trösten Sie sich. Sie befinden sich in guter Gesellschaft. Das heißt aber nicht, dass Sie Stress im Berufsalltag einfach so hinnehmen müssen. Schließlich ist er einer der Hauptkrankheitserreger. Wir verraten, wie es erst gar nicht so weit kommt.
Für Pausen ist es jetzt zu spät
Burnout & Co. sind sowohl psychisch auch physisch messbar. Folgen für den Geist sind unter anderem:
- ständige innere Unruhe
- Unausgeglichenheit
- Schlaflosigkeit
- erhöhte Reizbarkeit
Sollte der Stress von Dauer sein, können – durch ständigen Bluthochdruck etwa – sogar innere Organe dauerhaft beschädigt werden. Wer also schlechte Stimmung über einen längeren Zeitraum ignoriert, kann an Burnout-Syndrom erkranken. Ist es erst einmal so weit gekommen, dann hat man den sowohl seelischen als auch körperlichen Tiefpunkt erreicht. Für Pausen ist es nun zu spät beziehungsweise erreichen wird man mit ihrer Hilfe, wenn überhaupt, nur noch wenig. Tipps und Tricks, damit es erst gar nicht so weit kommt, finden sie weiter unten beziehungsweise in folgender Infografik zur Stressbewältigung im Büro.
Geben Sie Stress keine Chance
Denn wenn eben erwähnter Tiefpunkt erreicht ist, hilft nur professionelle Unterstützung, will heißen, jetzt ist ein Arzt zu konsoltieren. Besonders ärgerlich dabei: jeder Mensch reagiert unterschiedlich Stress. Einige Angestellte oder Chefs stecken diesen locker weg. Andere gehen daran zugrunde.
Nicht die Augen verschließen
Wenn es jedoch erst einmal erwischt hat, dann ist die Situation sowohl für Arbeitnehmer als auch für den Arbeitgeber gleichermaßen verhängnisvoll. Chefs, die vor gestressten Angestellten die Augen verschließen, verzeichnen viele Krankschreibungen und hohe Fluktuationsraten und laufen Gefahr, Arbeitsaufträge zu verlieren.
Arbeitnehmer verlieren ihre Motivation, tun Dinge nur noch auf Ansage und nicht mehr aus eigener Antriebskraft. Darunter leidet auch das Betriebsklima – sowohl nach innen als auch nach außen. Diesen negativen Entwicklungen muss man gemeinsam entgegenwirken. Am Besten präventiv!
Spielräume planen und nutzen
Vorgesetzte sollten bei der Erteilung von Arbeitsaufträgen an ihre Mitarbeiter zeitliche Spielräume einplanen. So fördert man selbstständiges Arbeiten und ermöglicht Arbeitnehmern kreative Pausen. Und die sollten sie nutzen! Für einen kurzen Moment die Füße hochzulegen und die Augen schließen. Getreu dem Motto Powernapping wirkt Wunder.