Zahnmedizinische Eingriffe: Ein unbegründetes Grauen

Zahnärztin betrachtet Röntgenaufnahme der Kiefer eines Patienten, der im Bildhintergrund auf dem Behandlungsstuhl in der Zahnarztpraxis sitzt

Die Angst vor zahnmedizinischen Eingriffen gehört zu den größten Schreckgespenstern unserer Zeit. Dabei entwickelt sich nicht nur die Technik beständig weiter: Auch die Patient:innen können den Behandlungserfolg und den erforderlichen Aufwand maßgeblich beeinflussen. Wesentliche Faktoren sind regelmäßige Kontrollen und Transparenz in allen relevanten Punkten – auch zum Thema Narkose während Zahnoperationen wie bei der Entfernung von Weisheitszähnen.

Regelmäßige Besuche in der Praxis: Die wichtige Rolle der Kontrolltermine

Häufig geht im Alltag unter, wie wichtig regelmäßige Besuche bei der zahnärztlichen Praxis des Vertrauens sind. Laut einer Umfrage im Juli 2021 erfüllt ein Großteil der Befragten die gängige Regel, einmal im Jahr einen Termin wahrzunehmen – bei jeder fünften Person ist dies jedoch nicht der Fall. Dabei sind regelmäßige Kontrollbesuche eine wichtige Voraussetzung dafür, dass Defizite schnell erkannt werden, was auch den Aufwand der Beseitigung reduzieren kann.

Ein gutes Beispiel dabei ist auch die Behandlung der Weisheitszähne und ihre Entfernung, wenn sie nicht ausreichend Platz im Kiefer haben. Idealerweise wird ihr Wachstum rechtzeitig erkannt und gegebenenfalls möglichst bald eine Weisheitszahn-OP angesetzt. So können ein schmerzhaftes Verschieben der anderen Zähne und weitere aufwendige Behandlungen, etwa mit einer Spange, vermieden werden.

Sich über Routine-Eingriffe im Vorfeld informieren

Zahnärztin betrachtet Röntgenaufnahme der Kiefer eines Patienten, der im Bildhintergrund auf dem Behandlungsstuhl in der Zahnarztpraxis sitzt
Transparente Kommunikation ist die Basis für erfolgreiche zahnmedizinische und kieferchirurgische Eingriffe. (Bild: © zinkevych | stock.adobe.com)

Auf der einen Seite sind typische kieferchirurgische Eingriffe für Spezialist:innen selbstverständlich Routine. Bei den Patient:innen hingegen können sie teils panische Angst hervorrufen. Mit hinein spielen hier klassische Behandlungsfelder wie zum Beispiel

  • eben jene Eingriffe an den Weisheitszähnen,
  • zahnärztliche Implantate / Zahnersatz,
  • oder Behandlungen an den Wurzelspitzen.

Ein ebenfalls für viele heikles Thema ist die richtige Narkose, da das Schmerzempfinden bei jedem Menschen individuell variiert. Dabei ist gut zu wissen, dass Patient:innen dabei helfen können, die optimale Dosierung zu finden und den eigenen Heilungsprozess zu begünstigen (siehe Tipps im nächsten Absatz). Weiterhin interessant ist auch die Narkose-Alternative des Dämmerschlafs, die sogenannte Analgosedierung.

Generell ist es empfehlenswert, sich zu den jeweiligen Themen eingehend zu informieren und alle relevanten Punkte noch vor einer Behandlung abzuklären. Weiterführende Informationen und professionelle Unterstützung sind beispielsweise auf Seiten wie www.dr-coeln.de zu finden.

Transparenz hilft beiden Seiten, Behandelnden und Behandelten

Schon allein statistisch betrachtet erscheint die Angst, nach einer Narkose nicht mehr aufzuwachen, unbegründet. Dennoch ist natürlich ein Restrisiko, auch zum Thema Behandlungserfolg, nicht zu vernachlässigen und ernst zu nehmen. Gerade bei der Narkose hilft jedoch vor allen Dingen eines: Transparenz. Dabei gilt, idealerweise alle relevanten Informationen im Vorfeld offenzulegen, damit die Anästhesie optimal durchgeführt werden kann. Zu berücksichtigen sind beispielsweise Informationen rund um:

  • Vorhandene Allergien
  • Weitere Unverträglichkeiten
  • Operationen in der Vergangenheit
  • Vorerkrankungen
  • Aktuelle Medikamentierung
  • Einnahme von nicht-verschreibungspflichtigen Medikamenten.

Vorsicht ist beispielsweise bei Kopfschmerzmitteln angebracht: Acetylsalicylsäure-haltige Schmerzmittel sollten auch in den Tagen vor einem Eingriff wie dem Entfernen von Weisheitszähnen nicht eingenommen werden.

HCC Redaktion

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